Leibniz-Lernlandschaft - Studium & Lehre

Dozent und Studierenden vor einem digitalen Whiteboard. Dozent und Studierenden vor einem digitalen Whiteboard. Dozent und Studierenden vor einem digitalen Whiteboard. © LSE/Neu

Die Leibniz-LernLandschaft (L²D²)  bietet die Möglichkeit, den Raum im didaktischen Sinne zu gestalten und klassische (Raum-) Strukturen aufzubrechen.

Die Leibniz-Lernlandschaft bietet Lehrenden die einzigartige Gelegenheit, den Raum als gestaltbare didaktische Einheit in ihre Konzepte einzubinden und klassische Seminarstrukturen bewusst aufzubrechen. Durch die hohe Flexibilität der Umgebung können innovative Lehrformate erprobt werden, die eine aktive Beteiligung fördern und pädagogische Ziele unmittelbar mit der räumlichen Gestaltung verknüpfen. Damit fungiert die Lernlandschaft als zentrales Labor für die Weiterentwicklung der universitären Lehre, in dem neue Vermittlungsformen in einem geschützten Rahmen angewendet und reflektiert werden können.

Für Studierende eröffnet die Leibniz-Lernlandschaft neue Perspektiven auf das eigene Lernen und die spätere professionelle Rolle, indem sie Raum für kollaborative Prozesse und eigenverantwortliches Arbeiten abseits starrer Bestuhlung schafft. Hier können angehende Lehrkräfte zukunftsrelevante Kompetenzen in einer Umgebung trainieren, die zum Experimentieren einlädt und die theoretischen Inhalte des Studiums greifbar macht. Die Lernlandschaft unterstützt somit eine praxisorientierte Ausbildung, in der Studierende aktiv erfahren, wie räumliche Gestaltung Lernprozesse beeinflusst und wie sie diese Impulse für ihre eigene berufliche Entwicklung nutzen können.

Lernräume beeinflussen das Lehren und Lernen auf vielfältige Weise. Sie strukturieren Interaktionen, ermöglichen oder begrenzen Methodenvielfalt und spiegeln pädagogische Haltungen wider.
Der Aspekt Zonierung weist darauf hin, dass ein Raum per se nicht auf eine Funktion pro Unterrichtsphase festgelegt ist. Es können auch Bereiche des Raums längerfristig oder kurzfristig verschiedene Funktionen einnehmen.
Räume sollten nicht nur sicher und funktional sein. Sie können durch überlegte Gestaltung auch Lernprozesse wie Beobachtung, Hypothesenbildung, kooperatives Experimentieren, Modellieren und Reflektieren gezielt unterstützen.
„Es gibt drei Erzieher: Der erste sind die anderen Kinder. Der zweite ist die Lehrperson. Und der dritte Pädagoge ist der Raum.“ — Loris Malaguzzi

Raumgestaltung als pädagogische Ressource

Studierende stehen vor einer beschreibbaren Glaswand. Studierende stehen vor einer beschreibbaren Glaswand. Studierende stehen vor einer beschreibbaren Glaswand. © LSE/Neu
Die Feedback-Galerie nutzt Wandflächen, Stellwände oder Tische, auf denen Studierendenarbeiten, Zwischenergebnisse oder Projektskizzen (auch längerfristig) präsentiert werden.
Ein Studierender steht an einem Tisch vor einem digitalen Whiteboard und trägt etwas vor. Ein Studierender steht an einem Tisch vor einem digitalen Whiteboard und trägt etwas vor. Ein Studierender steht an einem Tisch vor einem digitalen Whiteboard und trägt etwas vor. © LSE/Neu
Die Experimentierarena ist eine zentrale Fläche im Unterrichts- oder Fachraum, an der Lehrkräfte, Studierende oder Schüler*innen Demonstrationsexperimente durchführen. Sie ist so angeordnet, dass alle Lernenden freie Sicht haben. Kameras oder Visualizer können die Sicht zusätzlich verbessern.
Studierende sitzen auf Sitzsäcken und arbeiten miteinander. Studierende sitzen auf Sitzsäcken und arbeiten miteinander. Studierende sitzen auf Sitzsäcken und arbeiten miteinander. © LSE/Neu
Beim Erzählteppich sitzen Lernende in einem Kreis auf Kissen, Matten oder einem großen Teppich. Der Boden als gemeinsame Ebene signalisiert Nähe, Vertrautheit und Gleichrangigkeit.
Studierende sitzen an auf Stühlen in mehreren Kreisen und unterhalten sich. Studierende sitzen an auf Stühlen in mehreren Kreisen und unterhalten sich. Studierende sitzen an auf Stühlen in mehreren Kreisen und unterhalten sich. © LSE/Neu
Das Dialogkarussell besteht aus zwei konzentrischen Stuhlkreisen: Ein äußerer Kreis mit festen Plätzen und ein innerer Kreis, dessen Teilnehmer*innen nach jeder Gesprächsrunde weiter rotieren.

Flexible Raumarchitektur

Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. © LSE/Runde

Agile Gruppendynamik

Modulare Tischsysteme auf Rollen ermöglichen den sekundenschnellen Wechsel zwischen Frontalunterricht, Hufeisenform für Diskussionen oder autarken Inseln für intensive Gruppenarbeit.
Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. © LSE/Runde

Mobile Wissensvisualisierung

Verschiebbare und beschreibbare Glaswände dienen als mobile Brainstorming-Flächen, auf denen Ideen direkt visualisiert werden können, während sie gleichzeitig als akustische und optische Raumtrenner fungieren.
Verschiedene Sitzgelegenheiten im L2D2. Verschiedene Sitzgelegenheiten im L2D2. Verschiedene Sitzgelegenheiten im L2D2. © LSE/Runde

Differenzierte Lernzonen

Durch eine Vielfalt an Sitzmöbeln – von ergonomischen Hockern bis hin zu gemütlichen Sitzsäcken – entstehen unterschiedliche Zonen, die sowohl fokussiertes Einzelarbeiten als auch entspannten informellen Austausch ermöglichen.
Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. Verschiebbare Wandelemente und Sitzgelegenheiten im L2D2. © LSE/Runde

Raum-im-Raum-Konzepte

Die Kombination aus mobilen Trennwänden und flexibler Möblierung schafft temporäre Rückzugsorte für Kleingruppen, ohne die Offenheit und den kommunikativen Charakter des Gesamtlärms zu verlieren.
Studierende sitzen auf Sitzsäcken und arbeiten miteinander. Studierende sitzen auf Sitzsäcken und arbeiten miteinander. Studierende sitzen auf Sitzsäcken und arbeiten miteinander. © LSE/Neu

Selbstgesteuertes Lernen

Die intuitive Anpassbarkeit der Raumarchitektur ermutigt Lernende dazu, ihre Umgebung eigenverantwortlich umzugestalten und den Raum exakt auf die Anforderungen ihres aktuellen Projekts zuzuschneiden.

Medientechnische Ausstattung

Tablets und ein Mikrofon sind auf einem Tisch platziert. Am Tisch ist eine Tablethalterungen befestigt. Im Hintergrund ist ein digitales Smartboard zu sehen. Tablets und ein Mikrofon sind auf einem Tisch platziert. Am Tisch ist eine Tablethalterungen befestigt. Im Hintergrund ist ein digitales Smartboard zu sehen. Tablets und ein Mikrofon sind auf einem Tisch platziert. Am Tisch ist eine Tablethalterungen befestigt. Im Hintergrund ist ein digitales Smartboard zu sehen. © LSE/Runde

Kollaboration & Teamarbeit

Interaktive Displays und großformatige Multi-Touch-Monitore fördern die gemeinsame Erarbeitung von Inhalten und machen Gruppenprozesse für alle Teilnehmer unmittelbar sichtbar und veränderbar.
Studierende sitzen an Tischen und ein Dozierender trägt auf einem digitalen Whiteboard etwas vor. Studierende sitzen an Tischen und ein Dozierender trägt auf einem digitalen Whiteboard etwas vor. Studierende sitzen an Tischen und ein Dozierender trägt auf einem digitalen Whiteboard etwas vor. © LSE/Neu

Hybride Lehrformate

Konferenzkameras und Mikrofone ermöglichen nahtlose hybride Szenarien, in denen externe Experten oder Lernende ortsunabhängig und in hoher Qualität am Präsenzgeschehen teilnehmen können.
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Mobilität & Flexibilität

Mobile Tablet-Wagen mit integrierter Ladestation verwandeln den Lernraum innerhalb von Minuten in ein digitales Forschungslabor oder eine Schreibwerkstatt, unabhängig von fest installierten Arbeitsplätzen.
Mikrofon und iPads auf einem Tisch Mikrofon und iPads auf einem Tisch Mikrofon und iPads auf einem Tisch © LSE/Runde

Kreativproduktion & Storytelling

Professionelles Audio-Equipment und Kamera-Setups bieten die Hardware-Basis für zeitgemäße Prüfungsformen wie die Erstellung von Podcasts, Videotutorials oder digitalen Reportagen.

Raum & Buchung

Sie wollen den Raum für Ihre Lehre innovativ nutzen und brauchen Unterstützung? Kontaktieren sie uns gerne.
Wenn Sie den Raum buchen möchten, wenden Sie sich bitte an:
Raumnutzung

Die Leibniz-Lernlandschaft steht Lehrenden und Forschenden der Lehrkräftebildung für Lehrveranstaltungen zur Verfügung, die innovative und zukunftsweisende Lehr-Lern-Konzepte in den Mittelpunkt stellen. Als didaktisches Labor ist der Raum explizit für Lehrveranstaltungen, Workshops und Projekte konzipiert, die neue Methoden, digitale Werkzeuge oder flexible Raumnutzungen praktisch erproben und wissenschaftlich evaluieren möchten. Die Vorlesungszeit ist vornehmlich der Durchführung von Lehrveranstaltungen vorbehalten, in der vorlesungsfreien Zeit können auch Projekte und Workshops durchgeführt werden. 

Kontakt

Fritz Wilhelms Fritz Wilhelms
Fritz Wilhelms, M. Sc.
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Adresse
Im Moore 11
30167 Hannover
Gebäude
Raum
330
Fritz Wilhelms Fritz Wilhelms
Fritz Wilhelms, M. Sc.
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