Ziele des Praktikums aus Sicht der Studierenden
- Beobachtung schulischer Interaktion
- Anfertigung von Mitschriften zu konkreten Szenen (6–10 schriftliche Protokolle)
- Fotografische Dokumentation eines interessanten schulischen Details
- Interpretation dieser Beobachtungen im universitären Nachbereitungsseminar
Beispiele für Beobachtungsfelder:
- Umgang mit Unterrichtsstörungen
- Leistungskontrolle & Bewertung
- Soziale Interaktionen unter Schüler*innen (z. B. in Pausen)
Aufbau des Moduls
- Vorbereitungsveranstaltung (Ort: Uni, Name: SPS 1):
- Einführung in schulische Theorie & kasuistisches Arbeiten
- Entwicklung erster Beobachtungsinteressen
- Allgemeines Schulpraktikum (Ort: Schule, Name: ASP):
- 4 Wochen Praktikum an der Schule (ca. 20 Stunden/Woche)
- zentrale Vergabe des Praktikumsplatzes über die Uni
- Hauptaufgabe: teilnehmende Beobachtung & Protokollierung
- Keine Pflicht zur Übernahme der Lehrer*innenrolle
- Nachbereitungsveranstaltung (Ort: Uni, Name: SPS 2):
- Analyse und Interpretation der Protokolle
- Verfassen eines thematisch fokussierten Praktikumsberichts (ca. 10 Seiten)
Wie können Lehrkräfte die Studierenden unterstützen?
Studierende dürfen, nach Rücksprache mit Ihnen:
- kleine Lehr-Lern-Situationen mitgestalten (z. B. Einzelbetreuung)
- Unterrichtseinheiten übernehmen (freiwillig!)
- sich in andere pädagogische Aufgaben einbringen
Wichtig:
Keine Verpflichtung zur „Lehrerrolle“ – zentrale Aufgabe bleibt die Beobachtung!
Bitte stimmen Sie gemeinsam mit den Studierenden ab, was möglich und sinnvoll ist. Das Praktikum soll eine Erkundungsschleife sein, keine Belastung für Sie oder die Klasse.
Für Nachfragen und weitere Infromationen steht Ihnen Dr. phil. Imke Kollmer und Prof. Dr. Andreas Wernet zur Verfügung.