DASU steht für "Didaktischer Arbeitskreis Schule - Universität" und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Leibniz Universität Hannover, der Niedersächsischen Landesschulbehörde und des Niedersächsischen Kultusministeriums.

KURZINFO

Termin
30. Mai 2022

Thema
„Quantencomputer - Einblick in die aktuelle Forschung und Vorschlag eines Unterrichtskonzepts für die Schule“

Uhrzeit
17.00 - ca. 20.00 Uhr 

Turnus
Zweimal jährlich 

Ort
Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, Kleiner Physikhörsaal (Raum F 342)

Anmeldung
Lehrerinnen und Lehrer der gymnasialen Oberstufe, Lehrende an der Universität und Studierende des Lehramts an Gymnasien sind  herzlich eingeladen. Über den untenstehenden Link gelangen Sie zur Anmeldung.

5. DASU SYMPOSIUM PHYSIK

„Quantencomputer - Einblick in die aktuelle Forschung und Vorschlag eines Unterrichtskonzepts für die Schule“

 

Vortrag 1:
„Quantencomputer mit einzelnen Ionen“ von Prof. Dr. Christian Ospelkaus (Institut für Quantenoptik, Leibniz Universität Hannover / Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig)

Vortrag 2:
„Vom Q-Bit zum Quantencomputer – ein unterrichtlicher Zugang“ von Prof. Dr. Gesche Pospiech (Technische Universität Dresden, Bereich Mathematik und Naturwissenschaften, Fakultät Physik)

 


VERGANGENE SYMPOSIEN

  • THEMEN DES DASU PHYSIK IM OKTOBER 2019

    DASU 4: PHYSIK UND KLIMAWANDEL

    Vortrag 1: 
     
    Prof. Dr. Dietmar Höttecke
    Fakultät für Erziehungswissenschaft, Didaktik der Physik, Universität Hamburg

    Physikunterricht for Future:
    Wissenschaftskommunikation über Klimawandel in einer Welt aus Filterblasen, Echokammern und Fake News

    Guter naturwissenschaftlicher Unterricht soll Bürger*innen dazu befähigen, über Schule hinaus an wissenschaftshaltigen öffentlichen Debatten teilzuhaben. Wissenschaftliches Sachwissen über Probleme Nachhaltiger Entwicklung wie dem Klimawandel kann helfen, aber es erreicht Bürger*innen nicht direkt, sondern über Massenmedien, das Internet und zunehmend Soziale Medien. Den konventionellen Massenmedien werden dabei wichtige Funktionen zugewiesen (Gatekeeper, Agenda-Setting, Alarming), um wissenschaftliche Aussagen einzuordnen und auf Zuverlässigkeit zu prüfen. Da sich gerade Jugendliche zunehmend online informieren, schwindet die Kontrollfunktion journalistischer Medien, während die Bedeutung Sozialer Medien und ihrer problematischen Nebenwirkungen (aggregierte Nachrichten, Filterblasen, Echokammern, Fake News) zunimmt. Leider wird wissenschaftlich harten Befundlagen oft misstraut. Wissenschaftliche Expertise wird sogar öffentlich diskreditiert. Die Förderung von Wissenschaftsverständnis kann hier kompensierend wirken. Naturwissenschaft müsste dann verstärkt als soziale und kommunikative Praxis zur Herstellung und Etablierung von Vertrauen in Wissenschaft (z.B. durch Ausbildung, Öffentlichkeit, Peer-Review) verstanden werden. Wissenschaftskommunikation in Zeiten von Sozialen Medien und Fake News bedarf daher der Reflexion auf soziale und kommunikative Praktiken innerhalb der Naturwissenschaften und darüber hinaus in unterschiedlichen und v.a. Sozialen Medien. Im Vortrag werden beide Aspekte betrachtet, um didaktische Implikationen für gelingende Wissenschaftskommunikation abzuleiten.

     

    Vortrag 2: 
          
    Prof. Dr. C. Walther
    Institut für Radioökologie und Strahlenschutz, Leibniz Universität Hannover

    For Future: Klimawandel im Physikunterricht

    Welchen Beitrag kann die Schule zur aktuellen Diskussion leisten? In diesem interaktiven Beitrag werden Fakten zum Klimawandel, zur Treibhausgasemission und zur Energiesituation in Deutschland und der Welt präsentiert. Es werden Beispiele gegeben, wie dies attraktiv für SuS im  Unterricht dargestellt werden kann. Bezüge zu den Themen Energie, aber auch Optik, sowie Chemie sind an vielen Stellen möglich.

     

     

  • THEMEN DES DASU PHYSIK IM FEBRUAR 2018

    Daten, Verteilungen & Messunsicherheiten im Physikunterricht.

    Herr Thomas Müller, Fachberater Physik in Niedersachsen

    "Messunsicherheiten im Physikunterricht: sinnlose Rechnerei oder chancenreich? Vom KC in den Unterricht" 

    Frau Professorin Dr. Susanne Heinicke, Universität Münster

    "Von Fehlern, Irrtum und Unsicherheit - historische, fachliche und didaktische Überlegungen zu unserem Umgang mit Messdaten"

  • THEMEN DES ZWEITEN DASU PHYSIK IM MÄRZ 2017

    Die erfolgreiche Jagd nach Einsteins Gravitationswellen

    Prof. Dr. Michèle Heurs
    Albert-Einstein Institut, Leibniz Universität Hannover

    Eine Theorie des Gravitationswellensignals ausschließlich mit Schulmitteln - verallgemeinerbar auf elektromagnetische sender, Wellenlehre und Schwarzschildmetrik

    Dr. Hans-Otto Carmesin
    Fachleiter am Studienseminar Stade

    Ein modellbasierter Zugang zur Allgemeinen Relativitätstheorie

    Prof. Dr. Prof. Ute Kraus
    Institut für Physik, Universität Hildesheim


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