Leibniz School of Education
Delegationsreise der LUH zur „Purdue University“ und „PennState University“ (The Pennsylvania State University) im November 2025

Delegationsreise der LUH zur „Purdue University“ und „PennState University“ (The Pennsylvania State University) im November 2025

Ein kurzer Erfahrungsbericht von Ines Potthast und Prof. Dr. Lysann Zander, die an der Delegationsreise der LUH zur „Purdue University“ und „PennState University“ (The Pennsylvania State University) im November 2025 als Vertreterinnen der LSE teilgenommen haben.

 

Warum hat sich der Aufenthalt in den USA gelohnt und welche Impulse haben Sie für Ihre Lehrtätigkeit mitgenommen?

An beiden Unis, besonders an der „PennState“ sind den Delegationsmitgliedern die vielen studentischen Arbeitsplätze in unterschiedlicher Gestaltung aufgefallen - von Einzel- bis Gruppenarbeitsplätzen, mobil verschiebbaren Elementen, wie großen Whiteboards bis hin zu Pflanzen und Sesseln sowie Mediaräumen - sehr beeindruckend!

 

In welchen Projekten oder Programmen könnte es Möglichkeiten zur Zusammenarbeit geben?

An der Penn State University sind zwei Programme für die Lehrkräftebildung besonders interessant:

Zum einen das sogenannte EDGE Programm. Dabei handelt es sich um das Experiential Digital Global Engagement Programm (das Konzept ist allgemein unter COIL - Collaborative Oniline International Learning bekannt, an der „PennState“ läuft es unter dem Akronym EDGE), das projektbasierten internationalen virtuellen Austausch ermöglicht. Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Angebot, das auf Mitarbeitendenebene ausgehandelt werden kann und Kooperationen bottom-up. Informationen unter: sites.psu.edu/edgeresourcemap/

Zur Suche von Kooperationspartner*innen kann das folgende Formular ausgefüllt werden: https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=RY30fNs9iUOpwcEVUm61LpY1M8s2rhZJpqZWNqldVopUQ0hLSkxPMlhWQjRBNUo2TURNR1dWQzI3TC4u&qrcode=true

Ferner bietet die „PennState“ ein Sprachprogramm für internationale Studierende, die an die Uni kommen, für etwa ein halbes Semester als Intensivkurs in dem Programm Intensive English Communication Program (IECP) an: https://aplng.la.psu.edu/programs/intensive-english-program/

 

Welche konkreten Erfahrungen würden Sie anderen Kolleginnen und Kollegen empfehlen, die sich für einen Austausch in der Lehre bzw. internationale Zusammenarbeit interessieren?

Empfehlenswert ist ein niedrigschwelliger Einstieg über virtuelle, projektbasierte Lehrkooperationen (im COIL/EDGE-Sinne, aber auch aus Eigeninitiativen können sich spannende Projekte ergeben), weil sich solche Formate ohne großen organisatorischen Aufwand „bottom-up“ entwickeln lassen. Sehr hilfreich ist die absolut professionelle Unterstützung durch unser Hochschulbüro für Internationales sowie die International Offices der Partneruniversitäten – hier liegt viel Potenzial, passende Kontakte herzustellen, Abläufe und Formalien zügig zu klären. Besonders aus den USA bleibt außerdem die ausgeprägte Studierendenorientierung als Impuls: Lernräume und Lehrformate werden konsequent auf Zusammenarbeit, flexible Gruppensettings und sichtbares Arbeiten (z. B. auch in Bibliotheken) ausgerichtet und lassen sich gut übertragen.