1. Leibniz Education Talks zum Thema "Flucht, Trauma, Schule"
Gebäude 1135, Raum 16/17
Willkommen zu den Leibniz Education Talks, einem innovativen Projekt der Leibniz School of Edcuation, das den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis im Bildungsbereich fördern soll.
Mit den Leibniz Education Talks (LETs) möchten wir den Austausch von Erkenntnissen und Ideen aus der Bildungswissenschaft, -praxis, -administration und -politik zu stärken, um nachhaltige und wissenschaftlich fundierte Bildungsprozesse zu fördern.
In einer Zeit rasanten sozialen und technologischen Wandels, wird ein intensiverer, wissenschaftlich fundierter Austausch zu gesellschaftlich relevanten Querschnittsthemen wie beispielsweise Künstliche Intelligenz, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder Umgang mit Flucht und Migration, immer wichtiger. Unser Anliegen ist es, den Austausch von Erkenntnissen und Ideen aus der Bildungswissenschaft, -praxis, -administration und -politik zu stärken. Ein Ziel ist es, den wissenschaftlichen Diskurs aus seinem oft engen Kreis zu heben und einer breiteren Öffentlichkeit sowie der Bildungspraxis zugänglich zu machen.
Anlässlich der Veröffentlichung der „Handlungsempfehlung für die Bildungsverwaltung zum Umgang mit künstlicher Intelligenz in schulischen Bildungsprozessen“ durch die Kultusministerkonferenz (KMK) wird deutlich, dass die Schule, ebenso wie die Lehrkräftebildung und -fortbildung, sich den unaufhaltsamen gesellschaftlichen Transformationsprozessen stellen muss. Zwar existiert bereits ein umfangreicher Forschungskorpus zu relevanten Querschnittsthemen, doch bleibt deren Rezeption häufig auf die wissenschaftliche Fachgemeinschaft beschränkt. Ein wissenschaftsbasiertes Verständnis dieser Themen muss auch außerhalb der Wissenschaft gefördert werden, um informierten Diskurs und Vertrauen zu stärken. Insbesondere jüngere Generationen zeigen großes Vertrauen in die Wissenschaft, was durch gezielte Kommunikations- und Bildungsformate gestärkt werden kann. Der Aufbau eines interdisziplinären Dialogs zwischen Wissenschaft, Bildungspraxis, -administration und -politik ist essenziell, um den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse zu fördern. Nur durch den Einsatz diskursiver und partizipativer Formate kann ein effektiver Austausch gelingen, der nicht nur bestehendes Vertrauen festigt, sondern auch neues Vertrauen schafft.
Das Projekt "Leibniz Education Talks" an der Leibniz Universität Hannover ist darauf ausgerichtet, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis zu fördern.
1. Interdisziplinärer Dialog: Durch innovative Veranstaltungsformate schaffen wir eine Plattform, auf der Bildungswissenschaftler*innen, Bildungspraxis, Bildungsadministration und Bildungspolitik in den Dialog treten können, um gemeinsam fundierte Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.
2. Reflexion und Anwendung: Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Querschnittsthemen werden didaktisch aufbereitet und in Bezug auf spezifische Handlungsfelder der Zielgruppen diskutiert, um praxisnahe Ansätze zu gewährleisten.
3. Bildungsressourcen: Die Ergebnisse der Veranstaltungen werden als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung gestellt. Somit wird der Wissenstransfer in die breite Öffentlichkeit erleichtert und eine Grundlage für evidenzinformiertes Vertrauen geschaffen.
Unser Fokus liegt auf Akteurinnen aus Bildungswissenschaft, Bildungspraxis, Bildungsadministration und Bildungspolitik. Diese breite und heterogene Zielgruppe ist auf verschiedenen Ebenen innerhalb des Bildungssystems aktiv und bringt unterschiedliche Perspektiven ein. Ihre Expertise als Multiplikatorinnen trägt zur Verbreitung der entwickelten Ansätze in die Gesellschaft bei.
Leibniz Education Talks (LETs): Diese Vortragsreihe bietet eine Einführung in die ausgewählten Querschnittsthemen und vermittelt zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage für weiterführende Diskussionen.
1. Leibniz Education Talks zum Thema "Flucht, Trauma, Schule"
Gebäude 1135, Raum 16/17
Projektleitung: Prof. Dr. Katharina Müller
Projektlaufzeit: 09.2025 bis 11.2026
Projektkoordination: Kathleen Ehrhardt
© LSE