Forschung
Bildungverläufe und -biographien von Lehramtsstudierenden

Lehramtsstudierende und Lehrkräfte im Fokus – Neuer Forschungsschwerpunkt der LSE

Bildungsverläufe und -biographien (angehender) Lehrkräfte

Brücke für zu Fuß Gehende, die über einen kleinen Graben führt Brücke für zu Fuß Gehende, die über einen kleinen Graben führt Brücke für zu Fuß Gehende, die über einen kleinen Graben führt © Christian A. Schröder

An der Leibniz School of Education untersuchen wir empirisch die Bildungsverläufe und -biographien angehender und bereits berufstätiger Lehrkräfte. Dazu werden ihre Werdegänge aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven betrachtet. Beide Ansätze stellen wir im Folgenden kurz vor.

QUANTITATIVER ANSATZ: BILDUNGSVERLÄUFE

In unserem quantitativen Ansatz, dem Projekt – lineare und non-lineare Bildungsverläufe, „LiNoBiL“ – führen wir Sekundärdatenanalysen durch, die sich mit den Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) auseinandersetzen. Mit Hilfe von Methoden der quantitativen Sozialforschung möchten wir zu Ergebnissen gelangen, die für die Bundesrepublik Deutschland verallgemeinerbare Befunde liefern. Dazu zählen unter anderem die Charakteristika von (angehenden) Lehrer*innen, ihre Bildungs- und Berufsverläufen sowie deren Studien- und Kontextbedingungen. Wissenschaftlich geleitet wird dieses Projekt von Prof. Dr. Katharina Müller, Professorin für Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft (IEW) und Direktorin für Studium und Lehre an der Leibniz School of Education (LSE).

QUALITATIVER ANSATZ: BILDUNGSBIOGRAPHIEN

Ein weiteres Teilprojekt mit dem Titel „Wege ins Lehramt – (Bildungs-)Biographien  von Lehramtsstudierenden“ nähert sich dem Forschungsfeld aus einer qualitativen Forschungsperspektive. Das Projekt folgt dabei einem biographisch-rekonstruktivem Ansatz, der die Erfahrungen und Deutungen der Lehramtsstudierenden selbst ins Zentrum stellt.

Im Rahmen des Projektes werden Daten in Form biographisch-narrativer Interviews mit Lehramtsstudierenden verschiedener Lehramtsstudiengänge erhoben. Neben der Rekonstruktion der Bildungsbiographien und Zugehörigkeitskonstruktionen werden hier die Studienwahlmotive in den Blick genommen. 

Die Leitung des Projektes liegt bei Prof. Dr. Bettina Lindmeier, Direktorin für Forschung an der Leibniz School of Education sowie Dr. Isabel Sievers, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team Forschung an der Leibniz School of Education.